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„Wir halten die Entscheidung, eine halbe Sozialarbeiterstelle für aufsuchende Arbeit von Hiltrup nach Gievenbeck zu verlagern, für falsch", kritisieren die GAL-Ratsmitglieder Jutta Möllers und Carsten Peters einen entsprechenden Beschluss des Jugendhilfeausschusses. „Die Begründung der Verwaltung für diesen Vorschlag, dass es inzwischen die Einrichtung 37 Grad mit ihren Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit gibt, zieht unseres Erachtens nicht, da sich das Angebot an eine andere Zielgruppe als die der aufsuchenden Arbeit richtet."
Die Grünen hatten deshalb beantragt die halbe Stelle in Hiltrup zu belassen und in Gievenbeck eine neue halbe Stelle zu schaffen. Möllers und Peters: „Wir wollen die beiden Stadtteile nicht gegeneinander ausspielen. Mit dieser Entscheidung wird jedoch künftig fast die Hälfte der bisherigen aufsuchenden Arbeit in Hiltrup wegfallen."
Der Bedarf an aufsuchender Jugendarbeit, bei der Vermittlung bei Konflikten in Mediationsverfahren, dem Umgang mit auffälligen Jugendlichen und der Familienarbeit sei sowohl in Hiltrup als auch in Gievenbeck hoch, mit steigender Tendenz. Möllers: „Wir werden versuchen im Rahmen des neuen Kinder- und Jugendförderplans Verbesserungen zu erreichen und fordern die anderen Parteien auf, dies nicht durch Ablehnung oder Enthaltung zu blockieren."
Zum Hintergrund: Im Herbst 2009 war das Stundenbudget in Hiltrup bereits um vier Stunden gekürzt worden, zugunsten eines "Feuerwehreinsatzes" in Gievenbeck. Es war zugesagt worden, dass dies nur vorübergehend sein sollte und der bisherige Stand 2010 wiederhergestellt werden sollte. Diese Zusage wurde durch das Jugendamt nicht eingehalten.
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