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„Dass das Institut der deutschen Wirtschaft bis zum Jahr 2025 eine Verdoppelung des derzeitigen Luftverkehrs prognostiziert, überrascht mich nicht wirklich", kommentiert GAL-Ratsherr Carsten Peters die jüngst veröffentlichten Zahlen. Schließlich hätten auch in der Vergangenheit solche Prognosen - auch abseits von Wirtschaftskrise und stabilen Konjunkturentwicklungen - schon oft danebengelegen. Der Bewertung, dass vom Ausbau der Regionalflughäfen „alle Beteiligten etwas hätten", müsse er deutlich widersprechen.
Peters: „Auch wir erwarten Zuwächse, allerdings nicht bei den Fluggästen, sondern bei den Verlusten. 2010 beträgt der Verlustvortrag bereits mehr als 13 Mio. €. Die Kombination von Steigerung der Verluste (+ 25%) und Rückgang der Fluggastzahlen (- 12 %) wird die öffentlichen Anteilseigner des FMO über kurz oder lang dazu zwingen, aus ökonomischen und ökologischen Gründen über die Ausbaupläne neu nachzudenken."
Trotz dieser konkreten Kritik bekräftigen die Grünen ihre Auffassung, dass dem FMO in der derzeitigen Größe als Regionalflughafen eine wirtschaftspolitische Bedeutung des FMO für die hiesige Wirtschaft zukomme.
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