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„Die Heroldstraße soll den Anliegern dienen und den Verkehr innerhalb von Mecklenbeck bewältigen, sie darf nicht zur Westtangente für ganz Münster werden." Anke Pallas, Bewerberin der GAL für den Wahlkreis Albachten und ihr Kollege Gerhard Joksch, der für den Wahlkreis Mecklenbeck kandidiert, machen deutlich, dass sie die Verkehrsprobleme in den Wohngebieten südlich der DB-Strecken Wanne - Emden und MS - Coesfeld ohne den geplanten Straßen- und Tunnelbau lösen möchten. „Den Durchgangsverkehr auf der Heroldstraße unterbinden und die Schließzeiten der Schranken durch örtliche Bedienung verkürzen", beschreibt Joksch die grüne Alternative zu den mehr als 14 Mio. € teuren Plänen der Stadt.
Es ist immer wieder ärgerlich, wenn aus der Stadtverwaltung Informationen an MedienvertreterInnen weitergegeben werden, Rat und Ausschüsse aber uninformiert bleiben. GAL-Fraktionssprecher Hery Klas verfasste darum folgendes Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann:
Die Planungen für den Umbau des Münsteraner Bahnhofs-Empfanggebäudes befinden sich in der Ideenphase. Diese Antwort erhielt GAL-Ratsherr Carsten Peters auf sein Anschreiben an die Bahn hinsichtlich der Erneuerung des Hauptbahnhofes. Nach eigenen Angaben strebt die DB Station&Service AG an, bereits Mitte 2009 erste Ergebnisse vorstellen zu können, so Dr. Andre Zeug, der Vorsitzende des Vorstandes der DB Station & Service AG.
„Um die ständigen Staus am Bahnübergang Heroldstraße zu verringern muss keine neue Straße gebaut werden." Anke Pallas, Bewerberin der GAL für den Wahlkreis Albachten und ihr Kollege Gerhard Joksch, der für den Wahlkreis Mecklenbeck kandidiert, machen deutlich, dass sie die Verkehrsprobleme der Wohngebiete südlich der DB-Strecken Wanne - Emden und MS - Coesfeld ohne den geplanten Straßen- und Tunnelbau lösen möchten.
Für Lärmschutz an den innerstädtischen Bahnstrecken, der stadtbildverträglich gestaltet ist, sprechen sich die Grünen aus. Von der Deutschen Bahn AG erwarten die Grünen deshalb Alternativvorschläge zu den bislang angekündigten Lärmschutzwänden. GAL-Ratsfrau Helga Bennink sieht dafür auch gute Chancen, Alternativlösungen umzusetzen. Schließlich bestehe zwischen AnwohnerInnen, Politik und Verwaltung ganz offenkundig das gemeinsame Interesse, Lärmschutz ohne die kritisierten Lärmschutzwände sicherzustellen.
Die Grünen haben sich mit einem Schreiben an den neuen Bahnchef Rüdiger Grube gewandt. Die Gratulation zu seinem neuen Amt verbinden die Grünen mit der Erwartung, dass die Bahn auch über die bisher beschlossenen Maßnahmen - Erneuerung der Verkehrsstation, Einbau von Rolltreppen und Aufzügen - Sorge für einen erneuerten Hauptbahnhof trägt.
„Die Bahnhofserneuerung in Münster ist und bleibt Aufgabe für die DB AG und für die Stadt Münster. Wir erwarten, dass die Stadt Münster die Federführung bei der Bahnhofserneuerung in die Hand nimmt, da die Stadt Münster die einzige Beteiligte zu sein scheint, die ein echtes Interesse an einem erneuerten Bahnhof hat", erläutert GAL-Ratsherr Carsten Peters die Konsequenzen, die seine Partei aus dem jüngsten Debakel des Investors Timon-Bauregie zieht.
Die neuen Nachrichten aus der Berliner Bahnzentrale - die Beendigung der Zusammenarbeit der Bahn mit dem Investor - sind für die Münsteraner Grünen keine Katastrophe, sondern eine Chance für neue Planungen und die Konzentration auf das Wesentliche, nämlich die Verbesserung des ÖPNV.
„Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL ist überzeugt, dass die etwa 60 Mio. €, die für die Teilverlängerung der SLB des FMO auf 3.000 m bzw. 120 Mio. € für die Verlängerung auf 3.600 m vorgesehen sind, eine wirtschafts- und verkehrspolitische Fehlinvestition darstellen. Zudem stellt sich der geplante Ausbau im Licht der städtischen klimapolitischen Ziele als höchst kontraproduktiv dar", bekräftigt GAL-Ratsherr Jörn Möltgen die ablehnende Haltung seiner Fraktion zum geplanten Flughafenausbau. Doch leider ständen die Grünen im Münsteraner Rat mit ihrer kritischen Position alleine da. Doch die aktuelle wirtschaftliche Lage könne ja bei den Fraktionen von CDU, SPD und FDP zu einem Umdenken führen, hofft der Grüne. Darum haben die Grünen jetzt einen umfangreichen Fragenkatalog an Oberbürgermeister Dr. Tillmann gerichtet, Mitglied im Aufsichtsrat des FMO.
„Wir freuen uns, dass es bei der derzeitigen Ratsmehrheit erste Anzeichen für ein Umdenken bei der III. Nordtagente gibt", kommentiert GAL-Ratsherr Jörn Möltgen, verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, die FDP-Entscheidung, die Planungsmittel für den Tangentenbau im Verwaltungsentwurf des städtischen Haushalts wegen massiver Umweltbedenkenzu streichen.
Für Carsten Peters, gewählter Ratsherr im Wahlkreis Bahnhof/Hafen ist die Erneuerung des Bahnhofes ziemlich einfach: „Wir wollen einen neuen Bahnhof, also neue Bahnsteige, Rolltreppen und Aufzüge, ein Reisenzentrum und eine zweite Radstation auf der Ostseite - ein Kaufhaus im Bahnhof wollen wir nicht, vor allem nicht mitbezahlen".
„Jetzt wissen wir endlich, warum die CDU für das Industriegebiet in Amelsbüren eintritt: Der fehlende Fahrradweg an der Amelsbürener Straße ist schuld", äußert sich Thomas Marczinkowski, grünes Mitglied in der BV Münster-Hiltrup, zu der jüngsten Presseaktion zweier Amelsbürener CDU-Mitglieder.
Die grüne Ratsfraktion lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Parkhaus am Ludgeriplatz ein. Bekanntlich hat die CDU-Mehrheit im Stadtrat beschlossen, anstelle des ursprünglich geplanten Parkhauses an der Hafenstrasse nun ein Parkhaus am Ludgeriplatz zu bauen.
