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Mehr als 4.000 Unterschriften, etwa 500 schriftliche Einwendungen, über 30 Bürgeranträge und unzählige Leserbriefe: Dass all diese kritischen Stellungnahmen das „Ja“ der Ratsmehrheit zur Zentrumserweiterung Kinderhaus nicht relativieren konnten, darauf reagieren die Mitglieder der Initiativgruppe um Sprecherin Hannelore Lewejohann mit Unverständnis und Empörung.
Anwohner, Geschäftsleute und Vertreter der „Initiative gegen die Zentrumserweiterung Kinderhaus" trafen sich vor Ort mit der Ratsfraktion von B90/Die Grünen/GAL sowie Vertretern der Bezirksvertretung, um über die aktuelle Situation im Viertel zu sprechen. Im Fokus stand hierbei die geplante Zentrumserweiterung.
„Auf der einen Seite wollen wir, dass die Kinderhauserinnen und Kinderhauser aktiv ihren Stadtteil gestalten, sich für mehr Aufenthaltsqualität zum Beispiel am Sprickmannplatz einsetzen, auf der anderen Seite aber will die Stadtverwaltung jetzt den örtlichen Recyclinghof schließen", beziehen GAL-Rats- und BV-Mitglied Manfred Kehr und Thomas Marczinkowski, Mitglied im AWM-Werksausschuss, gegen die beabsichtigte Schließung Stellung.
Zum wiederholten Male haben Kinderhauser Bürgerinnen und Bürger eine Bürgeranhörung zur geplanten Zentrumserweiterung genutzt, um ihren Unmut über diese Zentrumserweiterung in aller Deutlichkeit zu äußern. Münsters Grüne sehen sich deshalb in ihrer Kritik an der von CDU und SPD mitgetragenen Erweiterung bestätigt.