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Am Samstag um 19 Uhr ist Bärbel Höhn zu Gast in Münster um über das Thema Ökologie zu diskutieren. Zur Einstimmung zeigen die Grünen ab 17 Uhr den Film "Home" im Cinema.
Münsters Grüne begrüßen die bisherigen Ergebnisse von Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik). Die Ergebnisse zeigten, so GAL-Ratsherr Carsten Peters, dass sich der effiziente Einsatz von Ressourcen und die umweltverträgliche Technikgestaltung betriebswirtschaftlich rechneten.
„Wer sich einen Vorgeschmack auf das Industriegebiet in Amelsbüren verschaffen möchte, fahre einmal mit offenen Augen durch das Münsterland. Hier finden sich zahlreiche Industriegebiete mit sofort zur Verfügung stehenden Flächen - baureif, billig und nicht nachgefragt", so die Ratsmitglieder der Grünen, Hery Klas und Carsten Peters. Beide erneuerten angesichts des Spatenstichs für das Baugebiet Amelsbüren ihre Kritik. „Das Konzept des Industriegebietes in Amelsbüren haben wir aus grundsätzlichen wirtschaftspolitischen und ökologischen Gründen abgelehnt", so Klas und Peters.
Die Grünen sehen sich angesichts der seitens der FMO-Geschäftsführung auf ihrer Jahrespressekonferenz vorgelegten Zahlen in ihrer Ablehnung der geplanten Verlängerung der Start- und Landebahn bestätigt. Für GAL-Ratsherrn Jörn Möltgen, verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, macht der Fahrgastrückgang um 11,9 Prozent in 2009 einmal mehr deutlich, dass die geplante Verlängerung ökonomisch wie auch ökologisch keinen Sinn macht. Umso unverständlicher sei es, wenn die Geschäftsführung en Ausbau als "Zukunftsprojekt" bezeichne. Möltgen: "Sinn macht dagegen ein Moratorium in Sachen Ausbau der Start- und Landebahn. Ein solches Moratorium verhindert, dass weitere Steuergelder in die Ausbauplanung fließen, solange das OVG-Verfahren offen ist und keine gerade auch angesichts der jüngsten Zahlen erforderliche Überprüfung der ökonomischen und ökologischen Daten stattgefunden hat."
"Keine Kohle für Kohle! - Unter diesem Titel laden die Münsteraner Grünen am Dienstag, dem 25. August um 19 Uhr ins Café Uferlos (Bismarckallee 11, Aasee) ein.
„Die Verkehrswende in Münster ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik für die nächsten 20 Jahre, denn Schwarzgelb hat bisher lieber Straßen und Parkhäuser gebaut als Prioritäten auf Bus&Bahn, Fahrrad und Fußgängerverkehr zu setzen." Der grüne Verkehresexperte und Ratsherr Jörn Möltgen reagiert mit dieser Einschätzung auf die Kritik der Jungen Union, die die Forderung der Grünen nach einer Verkehrswende als Politik von vor 20 Jahren abqualifiziert, die Verkehrspolitik der Stadt dagegen als vorbildlich gelobt hatte.
„Zeit für die Verkehrswende" lautet die Botschaft eines grünen Wahlplakates für die Kommunalwahl 2009. Für GAL-Spitzenkandidat Gerhard Joksch gibt es dafür gute Gründe: „Schwarzgelb hat sich auf den Lorbeeren der Fahrradhauptstadt ausgeruht und so die Weiterentwicklung des umweltfreundlichen Verkehrs verpennt. Wir Grünen wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ab September die Verkehrswende einleiten."
„Wir begrüßen die Einrichtung einer Umweltzone in Münster und wir freuen uns über einen wichtigen Schritt zum Schutz der Gesundheit der Menschen, die entlang der verkehrsreichen Straßen wohnen." So kommentiert Wilhelm Breitenbach, umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, die Ankündigung der Bezirksregierung, Münsters Innenstadt zur Umweltzone zu erklären.
Mit Klimaschutz schmücken sich inzwischen alle Parteien, gerade in Wahlkampfzeiten. Dass es sich bei den meisten Parteien nur um Lippenbekenntnisse handelt und in der Realität ganz anders aussieht, wird auf unserer Grünen Klima-Rad-Tour noch einmal deutlich vor Augen geführt.
Du bist Studentin/Student und lebst in Münster? Dann hast du sicherlich auch ein Semesterticket. Wusstest du, dass es dir damit möglich ist, werktags ab 19.00 Uhr und am Wochenende sogar ganztags eine weitere Person im Bus „mitfahren" zu lassen - und zwar kostenlos?! Unserer Meinung nach, wird die Möglichkeit des Mitnehmens nicht stark genug genutzt. Deshalb stellen wir einen Button zur Verfügung. Wenn ihn an der Kleidung trägt zeigt, dass er / sie bereit bist, eine weitere Person mitzunehmen.
Die Münsteraner Grünen freuen sich über den Erfolg der Bürgerinitiativen und Kommunen, die den Verzicht auf den Luft-Boden-Schießplatz Wittstock in Brandenburg seit 17 Jahren gefordert und jetzt endlich durchgesetzt haben. Sie sehen darin auch einen großen Erfolg für den Münsteraner MdB Winfried Nachtwei, der die dortige Bürgerinitiative für eine zivile Nutzung der Kyritz Ruppiner Heide seit 13 Jahren unterstützt.
Am Freitag um 16 Uhr startet vor dem Hauptbahnhof eine sommerliche Anti-Atom-Radtour durch Münster: angesteuert werden wichtige Orte und Institutionen, die mit der Atomindustrie verflochten sind.
Für ausbaubar halten die Grünen die Information über Urantransporte durch das Münsteraner Stadtgebiet. Das geht aus einer Ratsanfrage hervor, die GAL-Ratsherr Tim Rohleder in der kommenden Ratssitzung stellen wird. Rohleder: „Wir wollen unter anderem wissen, warum es der Lünener Bürgermeister 2006 durchgesetzt hat, über Transporte unterrichtet zu werden - etwas, was die Münsteraner Verwaltung noch 2005 nicht möglich hielt."
Ratsanfrage als PDF-Datei (21,4 KB).
„Wir lehnen das Industriegebiet in Amelsbüren aus ökologischen und ökonomischen Gründen ab", bekräftigt Carsten Peters, wirtschaftspolitischer Sprecher der GAL- Fraktion angesichts der aktuellen Beratungen entsprechender Verwaltungsvorlagen . „Gewerbeflächen wie diese gibt es im Münsterland wie Sand am Meer zu erheblich günstigeren finanziellen und verkehrlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Münster wird die avisierten 50 - 60 Euro pro Quadratmeter wohl kaum halten können und den Verkauf der Flächen subventionieren müssen. Zudem wird durch das Industriegebiet eine wichtige Frischluftschneise durchtrennt. Wir bleiben dabei: Das Projekt lehnen wir ab."
Für Lärmschutz an den innerstädtischen Bahnstrecken, der stadtbildverträglich gestaltet ist, sprechen sich die Grünen aus. Von der Deutschen Bahn AG erwarten die Grünen deshalb Alternativvorschläge zu den bislang angekündigten Lärmschutzwänden. GAL-Ratsfrau Helga Bennink sieht dafür auch gute Chancen, Alternativlösungen umzusetzen. Schließlich bestehe zwischen AnwohnerInnen, Politik und Verwaltung ganz offenkundig das gemeinsame Interesse, Lärmschutz ohne die kritisierten Lärmschutzwände sicherzustellen.
„Auch wenn es nicht fürs Siegertreppchen gereicht hat - die Teilnahme an der Runde der letzten Acht um den Titel der „Grünen Hauptstadt Europas" ist für Münster und seine Bürgerinnen und Bürger ein schöner Erfolg". So wertet die grüne Ratsfraktion den Ausgang der Bewerbung um den Titel als europäische Umwelthauptstadt. „Das Ergebnis ist eine Bestätigung für die zahlreichen umweltpolitischen Akteure, die ihre Aktivitäten immer wieder gegen viele Widerstände in den Mehrheitsfraktionen und Teilen der Verwaltungsspitze durchsetzen mussten", so Wilhelm Breitenbach, umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Bildung, Klima, Verkehr, soziale Gerechtigkeit - unter diesen Vorzeichen widmen sich die Grünen im Rat dem Etatentwurf 2009. Ein Zahlenwerk mit „miserablen Kennziffern“, so Fraktionssprecher Hery Klas, und ein mit „alarmierenden 40 Mio. Euro“ notorisch untergedeckter Haushalt.
„Wir freuen uns, dass es bei der derzeitigen Ratsmehrheit erste Anzeichen für ein Umdenken bei der III. Nordtagente gibt", kommentiert GAL-Ratsherr Jörn Möltgen, verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, die FDP-Entscheidung, die Planungsmittel für den Tangentenbau im Verwaltungsentwurf des städtischen Haushalts wegen massiver Umweltbedenkenzu streichen.
Münsters Grüne lehnen das Industriegebiet in Amelsbüren nach wie vor ab, so auch die aktuelle Verwaltungsvorlage, die zurzeit in den BV- und Ratsgremien beraten wird. „Aus ökologischen und ökonomischen Gründen lehnen wir dieses Vorhaben ab", so Carsten Peters, wirtschaftspolitischer Sprecher der GAL- Fraktion.