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Alles, was Sie hier sehen, ist mit öffentlichen Mitteln gebaut worden, der ganze Flughafen ist nur mit Geld von Gemeinden und Landkreisen finanziert worden", erklärte Gerhard Joksch, grünes Mitglied im Rat der Stadt Münster anlässlich eines Treffens mit den beiden grünen Europaabgeordneten Bas Eickhout aus den Niederlanden und Sven Giegold aus Deutschland sowie deutschen und niederländischen Kommunalpolitikern, das am 07. Mai am FMO und am Standort des geplanten Flughafens Twente stattfand.
Am Samstag um 19 Uhr ist Bärbel Höhn zu Gast in Münster um über das Thema Ökologie zu diskutieren. Zur Einstimmung zeigen die Grünen ab 17 Uhr den Film "Home" im Cinema.
Münsters Grüne begrüßen die bisherigen Ergebnisse von Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik). Die Ergebnisse zeigten, so GAL-Ratsherr Carsten Peters, dass sich der effiziente Einsatz von Ressourcen und die umweltverträgliche Technikgestaltung betriebswirtschaftlich rechneten.
Vor wenigen Tagen hat sich in der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau der bisher schwerste Störfall ereignet. In der Anlage wurde das hochgefährliche Uranhexafluorid frei. Dabei wurde erstmals ein Mensch verstrahlt. Unklar ist der Gesundheitszustand des Betroffenen, der mittlerweile in der Nuklearmedizinischen Klinik in Jülich beobachtet wird.
„Wer sich einen Vorgeschmack auf das Industriegebiet in Amelsbüren verschaffen möchte, fahre einmal mit offenen Augen durch das Münsterland. Hier finden sich zahlreiche Industriegebiete mit sofort zur Verfügung stehenden Flächen - baureif, billig und nicht nachgefragt", so die Ratsmitglieder der Grünen, Hery Klas und Carsten Peters. Beide erneuerten angesichts des Spatenstichs für das Baugebiet Amelsbüren ihre Kritik. „Das Konzept des Industriegebietes in Amelsbüren haben wir aus grundsätzlichen wirtschaftspolitischen und ökologischen Gründen abgelehnt", so Klas und Peters.
Die Grünen sehen sich angesichts der seitens der FMO-Geschäftsführung auf ihrer Jahrespressekonferenz vorgelegten Zahlen in ihrer Ablehnung der geplanten Verlängerung der Start- und Landebahn bestätigt. Für GAL-Ratsherrn Jörn Möltgen, verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, macht der Fahrgastrückgang um 11,9 Prozent in 2009 einmal mehr deutlich, dass die geplante Verlängerung ökonomisch wie auch ökologisch keinen Sinn macht. Umso unverständlicher sei es, wenn die Geschäftsführung en Ausbau als "Zukunftsprojekt" bezeichne. Möltgen: "Sinn macht dagegen ein Moratorium in Sachen Ausbau der Start- und Landebahn. Ein solches Moratorium verhindert, dass weitere Steuergelder in die Ausbauplanung fließen, solange das OVG-Verfahren offen ist und keine gerade auch angesichts der jüngsten Zahlen erforderliche Überprüfung der ökonomischen und ökologischen Daten stattgefunden hat."
Münsters Grüne begrüßen die Ablehnung des Ausbaus des niederländischen Regionalflughafens Enschede-Twente durch das Regionalparlament Overijssel. "Wir freuen uns über diesen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Beschluss. Ein Regionalflughafen Enschede würde den ruinösen Wettbewerb der Flughafenstandorte, den wir derzeit in Nordrhein-Westfalen erleben, weiter anheizen. Es macht keinen Sinn alle 70 Kilometer einen Regionalflughafen zu haben, der größer werden will und mit anderen um knappe öffentliche Mittel konkurriert. Regionale Kooperation statt Konkurrenz - dies ist der richtige Weg," so GAL- Ratsherr und FMO- Aufsichtsratsmitglied Carsten Peters.
Die Grünen lehnen das Engagement der Stadtwerke bei „Green GECCO" ab. „Wir wären erfreut, wenn sich RWE, die den Ausbau der erneuerbaren Energien jahrelang bekämpft hat, vom klimapolitischen Saulus zum Paulus wandeln und endlich selbst regenerative Energien fördern würde. Allerdings sehen wir nicht ein, warum RWE trotz prall gefüllter Konzernkassen seine Projekte von den Stadtwerken mitfinanzieren lassen will", kritisiert Wilhelm Breitenbach, der für die Grünen im, Aufsichtsrat der Stadtwerke sitzt. Für Breitenbach drängt sich der Verdacht auf, RWE suche eine Risikoabsicherung über weitere Beteiligte, weil man den eigenen Projekten nicht traut.
"Wir GRÜNE stehen für radikaleren Klimaschutz und unterstützen daher den Klimaaktionstag am 5. Dezember und die Demonstration am 12. Dezember in Kopenhagen," erklärt Grünen-Sprecherin Svenja Liehr bezüglich der näher rückenden internationalen Klimakonferenz. "Wir begrüßen sehr, dass er Landesverband der GRÜNEN-NRW zur Klima-Demonstration in Kopenhagen einen eigenen Bus aus NRW plant." Auf der UN-Konferenz in Kopenhagen soll im Dezember 2009 das Nachfolgeprotokoll von Kyoto verhandelt werden. „Die Zeit drängt - Deswegen fordern wir die Bundesregierung auf, sich in Kopenhagen für ein wirklich ambitioniertes und rechtlich verbindliches Klima-Abkommen einzusetzen ", so die Grünen-Sprecherin weiter.
Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen soll im Dezember 2009 das Nachfolgeprotokoll von Kyoto verhandelt werden. Wir wollen einen radikaleren Klimaschutz und unterstützen daher den Klimaaktionstag am 5. Dezember und die Demonstration am 12. Dezember in Kopenhagen! Der GRÜNE Landesverband plant zur Klima-Demonstration in Kopenhagen einen eigenen Bus aus NRW.
„Besonders schön zu sehen war, dass viele Menschen, die schon vor 30 Jahren gegen Atomkraft auf die Straße gegangen sind, nun von vielen jüngeren Menschen, jungen Familien, vielen Schülerinnen und Schülern in ihrem Protest unterstützt werden," erklären die Bundestagskandidatin der Grünen Maria Klein-Schmeink und Grünen-Sprecher Daniel Sandhaus anlässlich der bundesweiten Antiatom-Demonstration in Berlin. Am Samstag hatten mehr als 50 000 Menschen gegen Atomkraft und die von CDU und FDP geplante Verlängerung der Laufzeiten demonstriert.
„Schulen sind die Zitronen der Stadt - sie werden weiter ausgepresst!" Manfred Kehr, scheidender schulpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion ist hörbar genervt über die erneute Kürzung von Sekretariatsstunden in Grundschulen. „Zum letzten Schuljahr wurde uns ein neuer Berechnungsschlüssel für die Verteilung von Sekretariatsstunden vorgelegt. Unsere Zustimmung wurde mit der Aussage erkauft, die Neuberechnung sei gerechter, da Grundschulen und Schulen in sozialen Brennpunkten deutlich profitieren würden."
Gemeinsamer Aufruf von Bündnis 90/Die Grünen/GAL Kreisverband Münster, Kaktus - Grüne Jugend Münster und der Grünen Direktkandidatin Maria klein-Schmeink zur Antiatom-Demonstration am 5. September in Berlin.
Reaktorunfälle, Atomtransporte, Asse-Desaster… Wir haben genug! Du auch? Dann setze ein Zeichen und komm mit – am 5.September zur großen Demo gegen Atomkraft in Berlin.
"Keine Kohle für Kohle! - Unter diesem Titel laden die Münsteraner Grünen am Dienstag, dem 25. August um 19 Uhr ins Café Uferlos (Bismarckallee 11, Aasee) ein.
„Die Verkehrswende in Münster ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik für die nächsten 20 Jahre, denn Schwarzgelb hat bisher lieber Straßen und Parkhäuser gebaut als Prioritäten auf Bus&Bahn, Fahrrad und Fußgängerverkehr zu setzen." Der grüne Verkehresexperte und Ratsherr Jörn Möltgen reagiert mit dieser Einschätzung auf die Kritik der Jungen Union, die die Forderung der Grünen nach einer Verkehrswende als Politik von vor 20 Jahren abqualifiziert, die Verkehrspolitik der Stadt dagegen als vorbildlich gelobt hatte.
„Zeit für die Verkehrswende" lautet die Botschaft eines grünen Wahlplakates für die Kommunalwahl 2009. Für GAL-Spitzenkandidat Gerhard Joksch gibt es dafür gute Gründe: „Schwarzgelb hat sich auf den Lorbeeren der Fahrradhauptstadt ausgeruht und so die Weiterentwicklung des umweltfreundlichen Verkehrs verpennt. Wir Grünen wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ab September die Verkehrswende einleiten."
„Wir begrüßen die Einrichtung einer Umweltzone in Münster und wir freuen uns über einen wichtigen Schritt zum Schutz der Gesundheit der Menschen, die entlang der verkehrsreichen Straßen wohnen." So kommentiert Wilhelm Breitenbach, umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, die Ankündigung der Bezirksregierung, Münsters Innenstadt zur Umweltzone zu erklären.
In den Kommunalwahlprogrammen aller Parteien des Münsterlandes wird vielfach gefordert, dass das Münsterland sich stärker als Region profilieren muss. Aber bei der konkreten Gestaltung der Region gehen die politischen Vorstellungen weit auseinander und dies aus Sicht der GRÜNEN zum Schaden des ganzen Münsterlandes.
Mit Klimaschutz schmücken sich inzwischen alle Parteien, gerade in Wahlkampfzeiten. Dass es sich bei den meisten Parteien nur um Lippenbekenntnisse handelt und in der Realität ganz anders aussieht, wird auf unserer Grünen Klima-Rad-Tour noch einmal deutlich vor Augen geführt.