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„Die große Beteiligung an der Demonstration gegen die Abschiebung der hier lebenden Roma zeigt, dass Münster hinter seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus dem Kosovo steht", erklärt Daniel Sandhaus, Vorstandsprecher der Grünen.
Anlässlich der heute und morgen in Bremerhaven stattfindenden Konferenz der Innenminister des Bundes und der Länder fordern der Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei und Ratsfrau und Bundestagskandidatin Maria Klein-Schmeink die Münsteraner Kollegen im Bundestag und im Rat auf, sich in ihren Reihen für die Verlängerung der Bleiberechtsregelung stark zu machen. „Während drei Bundesländer im Rahmen der Vorbesprechungen zur Innenministerkonferenz das Thema Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge aufgreifen, will das Innenministerium NRW nach eigenen Angaben zu diesem Thema ‚mal gar nichts macht'. Und das, obwohl NRW mit 40.000 geduldeten Personen das Bundesland mit den meisten Betroffenen ist und es voraussichtlich nur ein Viertel dieser Menschen schaffen werde, von der Bleiberechtsregelung zu profitieren.

Am 5.5. veranstaltet der Kaktus/Grüne Jugend Münster eine Podiumsdiskussion mit Ska Keller, aussichtsreicher Kandidatin für das EP. Titel der Veranstaltung: Einwanderungsgebiet Europa - Wohin steuert die Brüsseler Migrationspolitik. Mit auf dem Podium sitzen Herr Hüseyin Demir und Frau Annethres Schweder vom Christlich-Islamischen Arbeitskreis Münster sowie Herr Dr. Ömer Lütfü-Yavuz vom Arbeitskreis International Münster und Mitglied des Ausländerbeirates. Für die Moderation konnten wir erfreulicherweise Brigitte Hasenjürgen gewinnen.
GAL/Grüne in Münster fordern die FDP Münster auf, sich von den Äußerungen des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Möllemann zum palästinensischen Terrorismus zu distanzieren. "Möllemann hat unverhohlen Verständnis für den Terrorismus geäußert, als er erklärte, auch er würde als Fallschirmjäger den Kampf ins Land des Gegners tragen, wenn Deutschland besetzt wäre. Diese Erklärung Möllemanns ist unerträglich. Wir fordern die FDP Münster auf, sich von diesen Äußerungen deutlich zu distanzieren", erklärte der grüne Vorstandssprecher Wilhelm Achelpöhler.